Der nächste Schritt in der Evolution: Co-Creation

von Tanis Helliwell

Co-Creation oder das gemeinschaftliche Erschaffen wird das Schlagwort für das Wassermannzeitalter in den nächsten zweitausend Jahren sein. Auf diese Weise arbeiten die Meister und Engel in den höheren Dimensionen und wir alle müssen das lernen, wenn wir uns auf die nächste Stufe in unserer Evolution begeben wollen.

Wo wir waren:

In den letzten zweitausend Jahren haben wir gelernt, unabhängig zu sein, auf unseren eigenen Füßen zu stehen, unsere eigenen Ansichten zu vertreten, uns ein Ziel zu setzen und uns dafür einzusetzen, unsere Erfolge zu feiern und aus unseren Misserfolgen zu lernen und, letztendlich, Verantwortung für uns selbst zu übernehmen – unsere Rechnungen zu bezahlen, ein Auto zu fahren, unseren Lebensunterhalt zu verdienen und positive Beziehungen zu haben. Das alles zu erreichen, bedeutet, einen positiven Schritt in unserer Evolution zu machen, jedoch bleibt die Evolution dabei nicht stehen.

Hören wir aber doch auf dieser Stufe auf zu wachsen, besteht die Gefahr, dass wir uns von unserem Ego beherrschen lassen und zu Narzissten werden: Ich, ich, ich. Und dass wir uns nicht mehr um die Meinungen oder Leben von anderen kümmern. Wir isolieren uns und sind nicht länger ein Teil im Netz des Lebens, das aus anhaltender Harmonie besteht und der Schöpfung auf unserem Planeten unterliegt. Wir sehen das Ergebnis dieser Art Egoismus im religiösen und nationalistischen Fanatismus, wo es heißt: „Ich habe recht. Er oder sie hat unrecht.“

Indem wir lernen, unabhängig zu sein, errichten wir Grenzen zwischen uns und anderen. Das ist ein notwendiger Schritt in unserem Wachstum, so wie es für ein Kind notwendig ist, sich von seinen Eltern zu entfernen und seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Dies nicht zu tun bedeutet, wir sind abhängig davon, dass andere für uns entscheiden, unsere Rechnungen bezahlen, sich um uns kümmern, etc. Und auf diese Art abhängig zu sein, ist ebenfalls nicht wirklich ein entwickelter Zustand.

Wohin wir gehen:

Also klopfen wir uns auf die Schulter für all das, was die Unabhängigkeit uns gelehrt hat und erinnern uns daran, dass diese Fähigkeiten die Basis für unseren nächsten Schritt sind! Indem wir uns vorwärtsbewegen, verlieren wir diese Fertigkeiten und Werte nicht, sondern sie werden in Interdependenz verwandelt, was der nächste Schritt ist. Mit Hilfe von Interdependenz (dem gegenseitig aufeinander Angewiesen-Sein) schätzen wir unsere Stärken und Schwächen realistisch ein und bieten einerseits anderen unsere Talente an, und andererseits bitten wir auch andere um Hilfe, die ein Begabung besitzen, die uns fehlt. Wir lernen, wann und wie es gut ist, auf andere zu hören und auf welche Weise wir die Talente und Gaben von anderen und ihre Bereitschaft, diese mit uns zu teilen, zutiefst respektieren können. Tatsächlich werden wir zu Mitschöpfern, die sich gemeinsam mit anderen weiterentwickeln und anderen helfen, sich ebenfalls weiterzuentwickeln. Dadurch gelangen wir zu einer Harmonie mit der Erde und den großen Wesen, die über unsere Evolution wachen.

Schritte in der Co-Creation

Die Menschheit als Ganzes befindet sich momentan auf der Stufe zu lernen, wie wir gemeinschaftlich mit anderen schöpferisch tätig sein können. Wir müssen gemeinsam mit dem Göttlichen und der Erde erschaffen, um unser physisches Überleben sicherzustellen. Und um beim Erreichen dieses Zieles mit nachhaltigen Methoden zu arbeiten, müssen wir lernen, gemeinschaftlich mit anderen Menschen schöpferisch tätig zu sein. Das ist sowohl eine individuelle als auch eine kollektive Notwendigkeit.

Seit zwanzig Jahren praktizieren wir an unserem International Institute for Transformation dieses Ko-Kreieren beim Erstellen von Newslettern, E-Kursen und beim Anleiten der Gruppen, die diese Kurse gemeinsam durchführen. Wir befinden uns immer noch in den frühen Tagen des Lernens, wie wir selbst zu Mitschöpfern werden und ko-kreative Gemeinschaften erschaffen können, aber ich möchte euch gerne an ein paar Dingen teilhaben lassen, die wir in den vergangenen Jahren versucht haben und wo wir erfolgreich waren.

  1. Co-Creation funktioniert, wenn du den Willen hast, so zu arbeiten.
  2. Co-Creation braucht Zeit, um zu lernen und zu üben, während du die Wünsche des Egos, sein eigenes Selbst zu füttern, überwindest.
  3. Co-Creation funktioniert am besten, wenn klar ist, was die Begabungen jeder einzelnen Person sind und wenn alle wissen, wann sie ihre Begabung anbieten und wann sie sich ihrer eigenen Begrenzungen bewusst sein sollten.
  4. Co-Creation funktioniert am besten, wenn zwischen den an dem gemeinsamen Projekt Beteiligten anhaltend gute Kommunikation herrscht.
  5. Co-Creation funktioniert am besten, wenn Zeit ist, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen.
  6. Co-Creation funktioniert am besten, wenn das, was jede/r anbietet, Wertschätzung und Anerkennung findet.
  7. Co-Creation funktioniert am besten, je mehr du sie praktizierst, denn dadurch wirst du all die Fähigkeiten und Eigenschaften, die du weiterentwickeln musst, verbessern.
  8. Co-Creation ist letztendlich dem selbstlosen Dienst gewidmet; hierbei wissen wir – und sprechen nicht nur in der Theorie darüber – dass wir, während wir etwas für andere tun, in Wirklichkeit etwas für uns selbst tun.
  9. Co-Creation nährt dich selbst; du hast dabei ein tief empfundenes Gefühl für das Arbeiten mit höheren geistigen Frequenzen.

Co-Creation wird vom Göttlichen unterstützt als nächster Schritt der Menschheit.


Unsere E-Kurse können entweder einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden. Diese Gruppen werden von engagierten Menschen in verschiedenen Ländern angeleitet, die sowohl andere bei ihrer spirituellen Transformation unterstützen, als auch von anderen in einer solchen Gruppenkonstellation unterstützt werden möchten. :

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