Deine Träume Wirklichkeit werden lassen in 2019

von Tanis Helliwell

Der erste Januar ist für mich der wichtigste Tag im Jahr. Diesen Tag nehme ich mir, um darüber nachzudenken, was ich im vergangenen Jahr erreicht habe und um zu entscheiden was ich im kommenden Jahr machen möchte. Es ist ein Tag der Einkehr und der Reflexion aber es ist mehr als das. Es ist auch ein Tag der Verpflichtung zum Handeln, denn wozu ich mich am ersten Januar entscheide, bestimmt meinen Weg in den kommenden zwölf Monaten. Ich möchte mit euch meinen Prozess zur Zielfestlegung, den ich in über 20 Jahren entwickelt habe, teilen, in der Hoffnung dass er für euch auch wertvoll ist.

Die Bühne bereiten:
Nachdem du entweder gefastet oder ein leichtes Frühstück zu Dir genommen hast, sitze still mit deinem Tagebuch neben Dir. Für gewöhnlich beginne ich an dem Tag ein neues Tagebuch, um meinem Unterbewusstsein zu signalisieren, dass etwas Wichtiges stattfinden wird.

Schritt eins:
Schließe deine Augen oder lasse sie geöffnet, je nachdem was für dich besser funktioniert, aber warte, bis du einen Punkt erreicht hast, an dem du dich ruhig und losgelöst fühlst. In diesem gelassenen Zustand frage Dein höheres Selbst: „Was sind die 10 Dinge, die ich tun möchte, bevor ich sterbe.“ Sobald die Antworten kommen, nimm dein Tagebuch und schreib sie auf.

Schritt zwei:
Wenn dir nichts mehr einfach so in den Sinn kommt, dann höre auf zu schreiben, egal wie viel du aufgeschrieben hast. Erzwinge nichts. Jetzt sieh dir an, was du geschrieben hast. Gibt es irgendwelche Muster? Fehlt irgendetwas oder irgendjemand auffällig? Entscheide welche fünf Dinge für dich die höchste Priorität für das kommende Jahr haben. Vielleicht wäre es dir möglich alle 10 Dinge zu tun aber zu priorisieren ist eine gute Übung, um zu lernen uns zu fokussieren und uns nicht zu verzetteln.

Schritt drei:
Wenn du dir deine obersten fünf Ziele ansiehst, fertige eine Liste an, was dich vorwärts drängt, um sie zu erreichen, die Treiber, und was dich zurückhält, die hindernden Kräfte. Je stärker unsere Treiber und je schwächer die Kräfte, die uns zurückhalten, desto eher werden wir unsere Ziele erreichen. Bestimme wie viel Energie du bereit bist aufzubringen, um deine Treiber zu stärken und die hindernden Kräfte abzubauen. Wenn die Kräfte, die dich zurückhalten größer als die treibenden Kräfte sind, könnte es sein, dass du dich entschließt, dieses Ziel fallen zu lassen, um dich auf ein anderes Ziel zu konzentrieren. Unrealistische Ziele zu haben, ist ein Weg, wie wir uns im Leben selber sabotieren.

Schritt vier:
Prüfe Deine Ziele, um sicher zu gehen, dass sie in deiner Macht liegen und dass sie konkret und spezifisch genug sind. Dieser Schritt wird dir helfen Ziele wie: „ Ich will eine Millionen im Lotto gewinnen“ oder „Ich will, dass meine Familie glücklich ist“ zu streichen. Das erste Ziel liegt nicht in meiner Macht und das zweite Ziel ist weder konkret noch spezifisch genug. Anstatt zu sagen: „Ich will, dass meine Familie glücklich ist“, könntest Du sagen, „Ich werde meinem Sohn jeden Tag eine Stunde widmen, um das zu tun, was er gerne möchte.“

Schritt fünf:
Entwickle einen Aktionsplan, der aus mehreren Schritten besteht, die dich von deinem heutigen Zustand zu deinem Zielzustand führen werden. Schreib dir ein Anfangsdatum, wann du beginnen willst, und ein Enddatum, wann Du Dein Ziel erreicht haben willst, auf. Dieser Schritt ist deine Verpflichtung zu handeln. Listen bringen dich deinem Ziel nicht näher sondern nur die Handlung kann das tun. Der Anfang ist der schwere Teil. Sobald du die ersten Schritte geschafft hast, gewinnst du an Schwung und es wird leichter das Ziel zu erreichen als es nicht zu erreichen.

Schritt sechs:
Schließe deine Augen und visualisiere dich selbst, wie du deine Ziele erreichst. Es gibt eine Studie, die an einer amerikanischen Universität mit Basketballspielern durchgeführt wurde. Es wurde gemessen, wie viele Male sie den Korb treffen konnten und dann wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe, der gesagt wurde, dass sie jeden Tag eine Stunde üben sollte, verbesserte sich in einem Monat um 24 Prozent. Die andere Gruppe visualisierte nur, wie sie die Körbe traf, und wurde um 23 Prozent besser. Lass uns auf Nummer sicher gehen und sowohl die Visualisierung als auch die praktischen Schritte unseres Aktionsplans machen. Wer weiß, vielleicht werden wir auf diese Weise um 47 Prozent besser.

Schritt sieben:
Heb dir deine Liste mit den Zielen auf und wenn du dir deine Ziele im nächsten Jahr aufschreibst, schau dir die Liste von diesem Jahr an und wie viele Ziele du davon erreicht hast. Du wirst unglaublich und sehr angenehm überrascht sein.

Wenn Du mehr darüber erfahren willst, wie du deine Ziele verwirklichen kannst, empfehlen wir Dir die Seiten 50 bis 67 in Tanis Buch: „Mit der Seele arbeiten“ zu lesen.

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