Elementarwesen und Menschen als gemeinsame Schöpfer: Eine persönliche Reise

von Verena Mezger

Interview mit Tanis Helliwell, Gründerin des International Institute for Transformation über ihren eigenen spirituellen Weg und ihre Beziehung zu den Naturgeistern und Elementarwesen.

VERENA: Tanis wie hat dein eigener spiritueller Weg begonnen? Und wann hast du damit begonnen?

TANIS: Mein eigener innerer Weg begann als Kind. Ich hatte die spirituelle Gabe des Astralreisens und der Telepathie. Mit sieben Jahren begriff ich, dass die meisten Menschen diese Gabe nicht besitzen und dass es niemanden gab, mit dem ich darüber hätte reden können. Ich war auf mich selbst zurückgeworfen und musste meinen eigenen ethischen Verhaltenskodex entwickeln, der da sagt, dass ich niemals tiefer in einen Menschen hineinhorchen oder –sehen darf, als dieser es möchte.

Von dort begann ich meine eigenen Forschungen. Als Teenager las ich Science Fiction und Fantasy Romane, in der Hoffnung auf Menschen zu treffen, die dieselben Gaben besitzen wie ich. Ich ging in eine protestantische Kirche, die, anders als die katholische Kirche, keinen Mystizismus kennt. Dort gab es keine Wunder oder Heilige mit der Gabe der Levitation oder andere mystische Begebenheiten. Die protestantische Kirche ist sehr pragmatisch und bodenständig, ihr geht es darum ein guter Mensch, wie Jesus, zu sein. Aber sie konnte mir definitiv nicht mit der Art spiritueller Erfahrungen, die ich hatte, helfen.

Mit ungefähr 21 Jahren, als Maharishi die Universität von Toronto besuchte, an der ich studierte, begann ich TM (Transzendentale Meditation) zu praktizieren. Von da an hatte ich noch tiefere spirituelle Einsichten, die mich dazu brachten, in meinen Zwanzigern und Dreißigern über geistige Führer, Selbst-Hypnose, Meditation, Traumdeutung und Rückführungen zu lehren.

Als ich mein Studium der esoterischen Schriften von Autoren wie Rudolf Steiner und Alice Bailey vertiefte, begann ich mich für die Mythen, die es in der Welt gibt, zu interessieren. Ich war fasziniert von der Ähnlichkeit der ägyptischen, griechischen, keltischen und christlichen Mythen. Sie zeigen uns alle die vorhersagbaren Schritte auf unserem Weg zu größerer Bewusstheit. Ich begann über diese Mythen und die Schritte zum Bewusstsein, die sie uns selbst heute noch weisen, zu lehren.

Bücher zu schreiben war nie mein Ziel. Ich habe mein erstes Buch Decoding Destiny 1988 geschrieben, weil die geistige Welt mich darum gebeten hat. Ich habe immer auf die geistige Welt gehört und bemühe mich, ihre Bitten zu erfüllen. Das hat mich an sehr viele unbekannte Orte gebracht, die sich als große Geschenke auf meinem inneren und äußeren Weg erwiesen haben. Ein Leben voller Abenteuer.

VERENA: Dein bekanntestes Buch ist Elfensommer. Wie kam es dazu und wie passt das in das Gesamtbild deiner spirituellen Entwicklung?

TANIS: Auch das war ganz unvorhergesehen. Ich war in meinen Dreißigern und ging nach Irland, um erleuchtet zu werden. Ich landete in einem Haus, in dem es spukte, es wurde von einer Leprechaunfamilie heimgesucht. Einerseits habe ich mein Ziel der Erleuchtung nicht erreicht, dies hat mich damals maßlos enttäuscht aber andererseits hatte ich diese faszinierende und völlig unvorhergesehene Erfahrung mit Leprechauns und anderen Elementarwesen, die dazu führte, dass sie mich fragten, ob ich bereit wäre, in zehn Jahren ein Buch über meine Erfahrungen zu schreiben. Vor dieser Begegnung war ich überzeugt, dass es meine Bestimmung sei, Menschen bei ihrer Entwicklung zu helfen. Nachdem ich den Leprechauns und anderen Elementarwesen begegnet war, interessierte ich mich dafür, allen fühlenden Wesen zu helfen.

Das Zusammentreffen mit den Elementarwesen fiel in die Zeit meines Studiums des Buddhismus, der eine große Rolle in meinem Leben in meinen Dreißigern und Vierzigern spielte. Mich interessierte insbesondere der tibetische Buddhismus. In der buddhistischen Tradition betet man für die Erleuchtung aller fühlenden Wesen und nicht nur der Menschen.

In meinen Dreißigern hat sich der Schwerpunkt meiner Arbeit erweitert und beinhaltete dann auch geführte Touren zu den heiligen Stätten der Erde. Ich empfinde, dass wir Hüter dieses Planeten sind und mit den Naturgeistern und Elementarwesen zusammenarbeiten müssen. Sie leben in Harmonie mit dem göttlichen Bewusstsein und das müssen wir auch tun.

VERENA: Können Elementarwesen uns darin unterstützen, zu einer größeren göttlichen Harmonie zu gelangen?

TANIS: Elementarwesen umfassen Feen, Brownies, Kobolde, Gnome, Elfen sind aber nicht darauf beschränkt. Die Elementarwesen sind die Schöpfer der Form hier auf diesem Planeten. Sie schaffen die Bäume und die Pflanzen, die Steine, die Luft, das Wasser. Sie haben keinen freien Willen und wurden geschaffen, um gemeinsam mit uns Menschen, die wir einen freien Willen haben. daran zu arbeiten, einen wunderschönen Planeten zu schaffen, der in Harmonie mit dem universellen Bewusstsein ist.

Leider haben die Menschen ihre Seite der Vereinbarung nicht eingehalten. Ich gehe eine Partnerschaft mit den Elementarwesen ein und lehre Menschen wie wichtig es ist, in Harmonie mit der Erde und der Natur zu sein. Es wird irgendwann keine Menschen mehr geben, wenn wir das nicht bald lernen.


Artikels von Tanis Helliwell

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