Elementarwesen

German books and breakfast for elementsvon Claudia Sieber Bethke

Versonnen blicke ich aus demFenster gegenüber von meinem Schreibtisch, während ich versuche, die in mir aufblitzenden Gedankenbilder zusammenzufügen, die mich in die Welt der Naturwesen tragen. Eine Geschichte über Elfen, Gnome und Devas soll es werden … weil der Frühling beginnt und wir uns wieder mehr in der Natur aufhalten. Eine Anregung, sich wieder mehr auf die zauberhaften Energien um uns herum einzulassen, die uns aus dem einen oder anderen Märchen aus Kindertagen vertraut sind. Ganz leise, im Hintergrund meiner kreativen Denkwerkstatt meldet sich jedoch auch eine „erwachsene“ Stimme, die mich daran erinnern möchte, dass es diese Welt doch nur in meinen Kinderträumen gab. Ich könnte ja einfach ein Märchen schreiben …

Doch dann bleibt mein Blick, der über die sonnig-verträumte Berglandschaft im Allgäu schweift, bei einem in Sichtweite entfernten alten Bauernhaus hängen. Vom Sonnenlicht leicht geblendet erkenne ich einen Mann, der auf seiner Terrasse sitzt und sich mit jemandem zu unterhalten scheint. Er ist allein und doch kann man spüren, dass er in intensivem Kontakt mit „etwas“ ist. Dieses Bild der tiefen Verbundenheit erinnert mich an ein Gespräch mit diesem Mann … Kurt Ludwig Nübling, der sich mit der Gründung der beiden Firmen: Vielharmonie GmbH und PRIMAVERA LIFE GmbH seiner Lebensaufgabe stellte, erklärte mir schon bald nach unserer ersten Begegnung die Welt der Naturwesen und dass es wichtig ist, den Respekt davor stets zu bewahren. Es war beruhigend normal, die Bilder der Kindheit wieder zuzulassen während er erzählte und es war vor allem leicht, ihm anhand seiner bildhaften Beschreibung in diese märchenhafte Welt der Elementarwesen zu folgen.

Ja, es berührt mich jedes Mal wieder, wenn er den Besuchern des wundervollen Gebäudes, das er nach geomantischen Richtlinien des Feng Shui selbst konzipierte, bei einer Hausführung erklärt, dass man den Boden, die umliegende Natur und die darin lebenden Wesen zunächst um Erlaubnis bittet, bevor man in deren Lebensraum eingreift. Man müsse sich sonst nicht wundern, wenn man als Eindringling betrachtet werden würde und dies auch zu spüren bekommt. So nimmt er vor jedem Spatenstich Kontakt mit den Wesen und den Energien der Landschaft auf und bittet um Einlass, um Erlaubnis und um Unterstützung bei der Aufzucht neuer kleiner Pflänzchen. Die blühende Pracht des PRIMAVERA-Gartens von Frühjahr bis späten Herbst zeigt, dass er diese auch in großem Maße bekommt … Erzählungen über Elementarwesen haben eine lange Tradition und nicht nur die Gebrüder Grimm nahmen sich der Sagen und Überlieferungen an. Zahlreiche Wissenschaftler, Schriftsteller und Mystiker wie Leonardo Da Vinci, Heinrich Heine und Rudolf Steiner, beschäftigten sich mit den außergewöhnlichen Phänomenen in der Natur und berichteten über ihre eigenen Begegnungen mit den darin lebenden Wesen, die sich uns Menschen nur äußerst verhalten zeigen. Paracelsus zum Beispiel beschrieb die Naturgeister, die in der antiken Mystik auch als „niedere Engel“ bekannt waren, als die Wesen der Luft, des Feuers, des Wassers und der Erde.

Auch Tanis Helliwell, eine erfolgreiche Unternehmensberaterin aus Kanada, fand eines Tages unerwartet ihre Kindheitserinnerung an den Kontakt mit den Wesen aus einer scheinbar anderen Welt wieder. Aufgrund einer sich immer deutlicher zeigenden Erschöpfung wollte sie sich einige Zeit lang in eine Hütte zurückziehen, um ihr Leben zu ordnen und sich neu zu orientieren. Sie fuhr nach Irland, dem Land ihrer Vorfahren, und erhielt überraschende Unterstützung – von einem kleinen Leprechaun, der dort schon lange auf sie gewartet hatte!

Die Reise, die in einem Sommer begann, mündete dann in eine fünfzehnjährige intensive „Zusammenarbeit“ mit ihrem neuen kleinen Freund. Sie lernte, wie die kleinen Geister dabei helfen, die eigene Lebensaufgabe zu erkennen, den Sinn für das Schöne im Leben wieder zu stärken und wieder zu lachen, auch wenn die Herausforderungen einem manchmal über den Kopf wachsen. Der weise und schelmische Leprechaun wurde nicht müde, ihr zu erklären, wie man die Welt wieder mit den Augen eines Kindes sehen kann.

Doch er erzählte ihr auch von der Evolution der Feen, Elfen, Devas und Leprechauns und davon, dass die Menschen und Elementargeister wieder zusammenarbeiten müssen, um die Welt zu heilen und diese in ihrer Schönheit und Vielfalt zu erhalten. Und dass die Zeit drängt! Denn obwohl die kleinen Wesen die Möglichkeit haben, mehrere hundert Jahre alt zu werden, wissen sie auch, wenn sie einmal sterben, ist es ihr endgültiges Ende und sie verschwinden einfach – und mit ihnen der Lebensraum, der auch der unsere ist. Das ist der Grund, warum sie Kontakt zu Menschen suchen, die sich mit der Natur ähnlich verbunden fühlen und die es sich ebenso zur Herzensaufgabe gemacht haben, diese zu heilen. Eine Synergie der Unsterblichkeit, die sich begründet, wenn sich beide wieder miteinander verbinden…

Der kleine Leprechaun half der bodenständigen Unternehmerin, die gemeinsame Geschichte in dem märchenhaften Buch „Elfensommer“ zusammenzufassen und weckte in ihr den Mut als Beraterin, mehr spirituelles Bewusstsein in große und kleine Unternehmen zu tragen – was ihr erfolgreich gelang! Parallel dazu bietet Tanis Helliwell seit einigen Jahren weltweit bei Seminaren und bei ihren Reisen nach Irland ihren Teilnehmern die Möglichkeit, selbst (wieder) die Verbindung zu den zurückgezogenen Wesen zu finden. Dabei bestärkt sie empathisch jeden Teilnehmer, sich mit einem ganz besonderen Feingefühl auf den persönlichen Kontakt mit „seinem“ Elementarwesen einzulassen und baut eine Brücke zwischen den Welten. Denn so wie jeder Mensch sich nach zu vielen Zurückweisungen sensibel zurückzieht, haben es über die Jahrhunderte auch die Naturgeister getan.

Doch sie haben unseren Mut verdient, über alle Konventionen hinweg wieder an sie zu glauben. An die energetischen Wesen, die schon unsere Helfer waren, als die Geschichten noch mit „Es war einmal …“ begannen.

Denn sie wollten immer nur unser Bestes, erfüllten Kinderherzenswünsche, verzauberten zusammen mit den Glühwürmchen den Garten im Mondlicht und halfen uns mit großen und kleinen Geschenken bei der Erfüllung unsere Lebensaufgabe – die sie sehr gut kennen. Wenn wir ihnen nur ein bisschen dabei halfen, unsere gemeinsame Welt zu heilen und zu erhalten.

Ich glaube, es wird Zeit, ihnen etwas zurückgeben …

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